Wie sieht eine umwelt- und sozialverträgliche, wie sieht sichere und dem Gesundheitsschutz verpflichtete Mobilität aus? •

Mittwoch, 29. Juni 2016 • 19.30 Uhr •
Lesesaal der Stadtbücherei, Alter Steinweg 11, 48143 Münster •

Diskussion mit:

  • Toni Hofreiter, MdB, Fraktionsvorsitzender von B´90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, von 2011 bis 2013 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
  • Joachim Brendel, Geschäftsbereichsleiter Branchen und Infrastruktur und Abteilungsleiter Verkehr und Logistik bei der IHK Nord Westfalen in Münster

Moderiert wird die Diskussion von Maria Klein Schmeink, MdB

Der Eintritt ist frei, Sitzplatzreservierung möglich und empfehlenswert: info@debatte-muenster.de

  • Tempo 30 in der Innenstadt und Tempo 50 auf den Ausfallstrassen oder freie Fahrt für den motorisierten Individualverkehr?
  • Eine City-Maut für den Automobilverkehr oder unbeschränkte Möglichkeiten für Autofahrer in die Innenstadt zu fahren?
  • Mehr Platz für Fahrräder im Straßenraum oder auch weiterhin Konkurrenz zwischen Fahrradwegen und (Auto)Parkplätzen?
  • Ein Lärmaktionsplan, der den Anwohnern Entlastung bringt und auch die Umgehungsstraßen einbezieht oder punktuelle Entlastungen an Verkehrsknotenpunkten?

Es gibt derzeit viele Gründe Verkehrspolitik in Münster und anderswo kontrovers zu diskutieren. Schließlich hat sich die Verkehrspolitik in der Vergangenheit vorrangig an den Bedürfnissen des motorisierten Individualverkehrs orientiert.

Zwar ist das Konzept der autogerechten Stadt zum Glück mittlerweile Geschichte. Fragen des Umweltschutzes oder Aspekte wie Sicherheit und Gesundheitsvorsorge spielen allerdings auch heute noch oft genug nur die zweite Rolle. Dabei gab und gibt es genügend Gründe, zu handeln. Jedes Jahr gibt es zahlreiche Verkehrstote und Unfallopfer zu beklagen, jährlich nehmen Gesundheitsrisiken wie Verkehrslärm und Luftverschmutzung gerade auch in Münster zu.

Zwar rühmt sich Münster gerne seiner Rolle als bundesdeutsche Fahrradhauptstadt, in alternative Verkehrsinfrastruktur wurde aber auch hier nur unzureichend investiert. Nicht ohne Grund belegt Münster auch in der Statistik der Verkehrsunfälle seit Jahren einen Spitzenplatz.

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Welchen Kriterien muss zukunftsfähige Verkehrspolitik entsprechen?

In welchem Verhältnis soll der motorisierte Individualverkehr zum Öffentlichen Verkehr stehen? Inwieweit ist ein weiterer Ausbau des Straßennetzes bzw. der Parkanlagen nötig? Welche Rolle können digitale Informationen bei der Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsträger spielen?

Wir freuen uns auf eine spannende und kontroverse Debatte.

 

Mittwoch, 29. Juni 2016, 19.30 Uhr: Mobilität der Zukunft?

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